Chapter

Erstes Kapitel

Die lange, schmale und unregelmäßige Insel, welche gewöhnlich das Festland von Shetland genannt wird, weil sie bei weitem die größte in dem ganzen Inselmeer ist, endigt sich, wie den Seeleuten, welche die stürmischen Meere durchschiffen, die das Thule der Alten umgeben, wohl bekannt ist, in eine Klippe von furchtbarer Höhe, Sumburgh-Head genannt, welche ihren kahlen Scheitel und ihre nackten Seiten dem Ungestüm einer furchtbaren Brandung preisgibt, und gegen Süd-Osten die äußerste Spitze der Insel bildet. Dieses hohe Vorgebirge ist beständig der Strömung einer starken und wüthenden Brandung ausgesetzt, welche zwischen den Orkney- und Shetland-Inseln tobt, an Gewalt nur mit der des Frith von Pentland verglichen werden kann, und, nach der oben erwähnten Landspitze benannt, Roost von Sumburgh heißt; Roost nennt man auf diesen Inseln alle Strömungen der Art. Auf der Landseite ist das Vorgebirge mit kurzem Grase bedeckt, und läuft steil in eine kleine Landzunge aus, in welche die See kleine Buchten gespühlt hat, welche sich allmählig, von beiden Seiten der Insel immer tiefer eindringend, einander nähern, so daß es scheint, als ob sie sich in Kurzem mit einander vereinigen, und Sumburgh-Head dann allein dastehen, und so aus einem Vorgebirge zu einer einzelnen Felsinsel würde, von dem Festlande, dessen äußerstes Ende es jetzt bildet, ganz getrennt. Dieß hatten indeß die Menschen in

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