Chapter

Vorwort

Der Plan zu dieser Erzählung bot sich dem Autor schon vor Jahren dar, obgleich die Einzelnheiten insgesammt von neuer Erfindung sind. Ich theilte einem Verleger die Idee mit, Seeleute und Wilde unter Verhältnissen, welche den großen Seen eigenthümlich wären, mit einander in Verbindung zu bringen, und übernahm somit gewissermaßen gegen denselben die Verpflichtung, seiner Zeit das Gemälde auszuführen: eine Verpflichtung, deren ich mich nun hiermit — freilich spät und unvollständig — entledige. In dem Hauptcharakter dieser Novelle wird der Leser einen alten Freund unter neuen Umständen finden. Sollte es sich erweisen, daß die Wieder-Einführung dieses alten Bekannten unter veränderten Verhältnissen ihn in der Gunst der Lesewelt nicht sinken läßt, so wird dies dem Verfasser ein um so größeres Vergnügen gewähren, als er an der fraglichen Person warmen Antheil nimmt, gleich als hätte sie einmal unter den Lebenden gewandelt. Es ist jedoch kein leichtes Unternehmen, denselben Charakter mit Beibehaltung der bezeichnenden Eigenthümlichkeit in vier Werken durchzuführen, ohne Gefahr zu laufen, den Leser durch Gleichförmigkeit zu ermüden, und der gegenwärtige Versuch ist eben so sehr in Folge derartiger Besorgnisse, als aus irgend einem andern Grunde so lange verzögert worden. Freilich, in diesem, wie in jedem andern Unternehmen, muß das Ende das Werk krönen. Der indianische Charakter bietet

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