Chapter

Fünftes Kapitel

»Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes?« Nachdem der Leichenbeschauer und Untersuchungsrichter, Quäl der Raufbold, seinen zweiseitigen Pflichten in Ballamona genügt und ausfindig gemacht hatte, daß die Leiche von Ewan in ein Segeltuch der Ben-my-Chree gewickelt gewesen war, wandte er sich einem anderen Teile seines Amtes zu, nämlich dem, den Ankerplatz des Fischerbootes zu finden, und wenn nötig, die Bemannung desselben zu verhaften. Er wollte gerade Ballamona verlassen, als ihm draußen vor dem Straßentor die Frauen und Kinder der Fischer, die er zu suchen vorhatte, in den Weg liefen, und von ihnen brachte er gerade denselben Augenblick, als der Bischof zum Begräbnis anlangte, in Erfahrung, daß die Männer seit der Mitte des vorhergehenden Tages auf See waren. In seinem Verdacht bestärkt, ihn aber verbergend, ging er mit den geängsteten Frauen nach dem Dorfe zurück und ließ es sich auf dem Wege dahin angelegen sein, ihnen, als sie anfingen ihre Gatten als verloren zu betrauern, Trost einzusprechen. Seine Vermutung täuschte ihn nicht, denn kaum hatte er das Dorf wieder erreicht und eines nach dem andern die Häuser zum Zweck seiner eigenen heimlichen Forschungen, die er in Form von Trostreden zu kleiden wußte, besucht, als die Fischer selbst, Quillasch, Crennell, Tere und Corkell und der Junge Davy Fähl die Straße heraufmarschiert kamen. Die Kinder

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