Der Mann mit den Uhren
Viele Leser können sich sicher noch an die außergewöhnlichen Umstände des ›Rugby Mysteriums‹ erinnern, über die die Tagespresse im Frühjahr 1892 ausführlich berichtete. Während dieser Zeit, in der kaum über ein besonderes Ereignis zu berichten war, fand der Fall vielleicht mehr Beachtung, als er verdiente. Aber genau diese Mischung aus Wunderlichkeit und Tragik hat schon immer die Phantasie des Publikums angeregt. Erst nach mehreren Wochen ergebnisloser Untersuchungen, die zu keiner abschließenden Klärung der Vorkommnisse führten, nahm das Interesse ab. Die Tragödie wurde zu einem düsteren Kapitel im Verzeichnis der ungelösten Fälle. Eine Brief jüngeren Datums, dessen Glaubwürdigkeit außer Frage steht, hat die meisten ungeklärten Fragen beantwortet. Bevor ich darauf eingehe, will ich zunächst einmal die Fakten zusammenfassen, die den Fall so bemerkenswert machen. Um 17 Uhr am 18. März des betreffenden Jahres verließ ein Zug die Station Euston1 in Richtung Manchester. Es war ein stürmischer und regnerischer Tag und der Wind schien an Stärke noch zunehmen zu wollen. Bei diesem Wetter würde sicher niemand Reisen, es sei denn er wäre dazu gezwungen. Der Zug war bei Geschäftsleuten aus Manchester sehr beliebt, denn er schaffte die Strecke2 in nur 4 Stunden und 20 Minuten und hielt dabei nur an drei Stationen. Trotz des unfreundlichen Wetters war der Zug einigermaßen voll. Der