Chapter

Der Mann hinter dem Vorhang

Wenn die Verwaltung eines Stadtbezirkes in London nicht die Änderung der Hausnummern beschlossen hätte, wäre eine gefährliche Verbrecherbande nicht entstanden und Mr. Donald McNab nicht mit der Polizei in Konflikt gekommen. Eine Dame, die mit Mr. McNab einen heftigen Streit gehabt hatte, hielt ihn für einen unhöflichen und ungebildeten Menschen, da er während des Streites beide Hände in die Hosentasche gesteckt und sie auch dort behalten hatte. Ein hoher Polizeibeamter, der bei einer anderen Gelegenheit die gleiche Beobachtung machte, hatte daraus ganz andere Schlüsse gezogen. Die Polizei, die das geheimnisvolle Tun unserer lichtscheuen Mitbürger kontrolliert, beobachtete Mr. McNab und sein Gewerbe mit großem Interesse, das nicht ganz frei von Mißtrauen war, aber sie mußte offen zugeben, daß sie hier vor einem Rätsel stehe. Donald McNab besaß ein kleines Büro im dritten Stock eines unscheinbaren Hauses am Rande der eigentlichen City. Auf der Glasscheibe, die den oberen Teil der Tür ausfüllte, stand groß und klar: DONALD McNAB Geldverleiher Andere Vertreter seines Gewerbes, die mehr Sinn für die Feinheiten der Sprache besaßen, hätten sich Finanzier genannt, aber Donald war mit der populären Bezeichnung zufrieden. Das Schild an seiner Tür war jedenfalls bis zum letzten Buchstaben korrekt, er verlieh gegen entsprechende Sicherheiten Geld und finanzierte keine wilden Geschäfte. Das

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