Bert Smallways und Bun Hill
Der Betrieb da droben«, sagte Mr. Tom Smallways, »geht immerzu weiter. Sollt's nicht glauben, daß er überhaupt noch weitergehen könnte!« sagte Mr. Tom Smallways. Es war lang vor Beginn des Luftkriegs, daß Mr. Smallways diese Bemerkung machte. Er saß auf dem Zaun am Ende seines Gartens und betrachtete die großen Gaswerke von Bun Hill mit Augen, in denen sich weder Beifall noch Tadel spiegelte. Über den zusammengedrängten Gasometern erschienen drei fremdartige Gebilde, dünne, schwerfällig schaukelnde Blasen, die schlapp hin und her schwankten und größer und größer wurden – Ballons, die eben für den Samstagnachmittagsaufstieg des südenglischen Aeroklubs gefüllt wurden. »Jeden Samstag steigen sie«, sagte sein Nachbar, Mr. Stringer, der Milchmann, »'s ist kaum ein paar Tage her, da war ganz London auf den Beinen, um 'nen Ballon steigen zu sehen. Und heut hat jedes elende Nest im Land seine Wochenausflüge – will sagen: -aufflüge! Reinewegs 'ne Rettung für die Gasgesellschaften!« »Letzten Samstag hab' ich drei Fuhren Kies von meinen Kartoffeln weggekarrt«, sagte Mr. Tom Smallways. »Drei Fuhren, die die da droben runtergeschmissen haben – als Ballast! Die Hälfte von den Pflanzen war kaputt und die andere Hälfte verschüttet.« »Damen steigen auch mit auf, sagen sie.« »Heißen's ja wohl Damen!« meinte Mr. Tom Smallways. »Na, mein Begriff von Damen ist das nicht – in der Luft rumfliegen und