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Anekdoten aus einer alten Stadt - Zweiter Band

Der lachende Roland Anekdoten aus einer alten Stadt – Zweiter Band – Gustav Kiepenheuer Verlag Berlin (1941) (kann auch am Schluß oder gar nicht gelesen werden) hat im Verlaufe seiner mehr als tausendjährigen Geschichte viele große und kleine Wechselfälle zu Lande, zu Wasser, in und aus der Luft erlebt, betrachtet, verarbeitet und, um mit unseren unwürdigen Halbvettern jenseits des Kanals zu reden, »das Beste daraus gemacht«. (Eine Kunst übrigens, in der er denen da drüben entschieden über ist.) Davon hat er eine widerstandsfähige Haut und ausgezeichnete Nerven bekommen; und so hat er auch den ersten Teil des »Lachenden Roland« ohne erkennbaren Schaden, ja mit merklichem Vorteil an Leib, Seele und Gemüt gelesen. Vorgelesen. Genehmigt. Gekauft. Verschenkt. Ins Feld geschickt. In hellen Haufen nachbestellt. Und somit, aus angeborenem Oppositionsgeist, jenes altbekannte Wort, wonach eine gewisse Art besonders begabter Persönlichkeiten, zu denen mich zu rechnen mir die Bescheidenheit verbietet, in ihrem Vaterlande nichts gelte, durch die löbliche Tat widerlegt. Der Bremer besitzt nämlich – ich habe das schon im ersten Band mit Genugtuung festgestellt – einen gesunden, unzerstörbaren und ungemein lebendigen Humor. Er hat einen Riesenspaß daran gehabt, seinen im nebenstehenden Einfamilienhaus ansässigen Nachbar in diesen Anekdoten abgebildet zu sehen. (Der Bremer ist natürlich nicht

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