Dem unbekannten Gott
Dem unbekannten Gott Und willst du weiter dich versagen: Versage dich … ich kann nicht mehr. Ich hab' die Schale dir gefüllet Mit Blut und Leid … jetzt bin ich leer. Ich hab' das Schwert auf dich geworfen, Ich nahm das Kreuz: dein Lächeln blieb. Mein Haß wie meine Liebe gingen Durch deine Ferne wie ein Sieb. Ein Bettler bin ich ganz geworden, Von keinem Sterne fällt mir Glanz, Und stäubend über meine Stirne Geht deiner ew'gen Füße Tanz.