Chapter

1. Kapitel. Der Bund der Dreißig.

Der Bund der Dreißig. Ein Trupp trunkener Kanalarbeiter zog vorüber; jeder mit einem buntherausgeputzten Negermädel im Arm. Sie gröhlten und lachten. Es war heute Löhnungstag gewesen, und da waren diese Bilder für Panama das übliche. Der ärmlich gekleidete Chinese mit dem halbzerrissenen Strohhut auf dem Kopf war vor der lustigen Gesellschaft schleunigst hinter den Bretterzaun eines Hauses geflüchtet. Nun setzte er vorsichtig seinen Weg fort. Oft blieb er stehen und schaute sich schnell um. Es war eine der erst durch den Kanalbau neu entstandenen Straßen, in der er sich befand. Sie mündete auf die Felder. Die Holzhäuser mit ihren gazebespannten Fenstern und Veranden standen schon wieder zum größten Teil leer. Die goldene Zeit für Panama näherte sich ihrem Ende. Der Kanal, der die beiden Weltmeere verbinden sollte, war ja so gut wie fertig. — Ganz fertig wird es ja nie werden, dieses ungeheure Werk, das Menschengeist erdacht hat und Menschenhände ausführten. Die Erdrutsche, besonders an dem berüchtigten Kulebra-Durchstich, werden nie aufhören. So wird der Panama-Kanal stets ein Sorgenkind für die Amerikaner und sein strategischer Wert zur schnellen Beförderung der Vereinigten Staaten-Flotte vom Atlantik zum Stillen Meer und umgekehrt höchst zweifelhaft bleiben — eben der vielen komplizierten Schleusenanlagen wegen, die zur Ausgleichung der Terrainschwierigkeiten nötig waren. Der

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.