Chapter

I. Die Comoedie beginnt

Es war in der That das erste Mal, daß der Prinz von Orleans sich öffentlich und vor einer großen Gesellschaft, bei Marie von Gonzaga zeigte. Man konnte leicht sehen, daß er diesmal auf seinen Anzug eine besondere Sorgfalt verwendet hatte. Er trug ein Wamms von weißem Sammt, mit Gold eingefaßt und einen gleichen Mantel mit kirschrothen Seidenfutter. Seine Beinkleider waren von kirschrotem Sammt; in der Hand trug er, denn er hatte, gegen seine Gewohnheit, beim Antritte in den Saal sein Haupt entblößt, einen weißen Filzhut mit kirschrother Feder und diamantener Agraffe. Schleifen in den beiden von ihm angenommenen Farben waren an seinem Wammse, sowie an seinen Beinkleidern, befestigt. Monseigneur Gaston wurde wenig geliebt, noch weniger geachtet. Wir erwähnten bereits, wie nachtheilig ihm in jener muthigen, eleganten und ritterlichen Welt sein Benehmen bei dem Prozesse Chalais gewesen war. Ein allgemeines Schweigen empfing ihn. Als er angemeldet worden war, hatte Marie von Gonzaga mit der Herzogin-Witwe von Longueville einen Blick des Einverständnisses gewechselt. Im Laufe des Tages war an die Herzogin von Longueville ein Brief des Prinzen gelangt, worin er für den Abend seinen Besuch ankündigte und sich die Gunst einer kurzen ungestörten Unterredung mit Marie erbat, da er ihr Dinge von der höchsten Wichtigkeit mitzuteilen habe. Er ging auf die Prinzeß Marie zu, indem er die

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.