Chapter

I. Nachtfahrten.

Wieder in seiner Wohnung, nahm der Prinz seine Nachttoilette mit einer Sorgfalt vor, die sich noch in seinem Parorismus der Freude verdoppelte. Er sang auch, während der ganzen Arbeit seiner Kammerdiener, die Hauptmelodie de« Ballets, das die Musikanten gespielt und der König getanzt hatten. Dann rief, er seine Schneider, ließ sich seine Kleider für den andern Tag zeigen, und da er sehr mit ihnen zufrieden war, so theilte er einige Gnadengeschenke unter sie aus. Endlich, da der Chevalier von Lorraine, der ihn hatte zurückkehren sehen, ebenfalls zurückkehrte, überhäufte er ihn mit Freundschaftsbezeugungen. Der Chevalier, nachdem er sich vor dem Prinzen verbeugt hatte, schwieg einen Augenblick, wie ein Anführer vom Tirailleurs, der studirt, um zu wissen, auf welcher Seite das Feuer beginnen werde; dann, indem er sich zu entschließen schien, sagte er: »Habt Ihr einen seltsamen Umstand bemerkt, Monseigneur?« »Nein, welchen?« »Den schlimmen Empfang, der scheinbar Herr von Guiche von Sr. Majestät zu Theil wurde.« »Scheinbar?« »Ja, gewiß, denn in Wirklichkeit hat er ihm seine Gunst wieder zugewendet.« »Ich habe das nicht gesehen,« sagte der Prinz. »Wie! Ihr habt nicht gesehen, daß er ihn, statt ihn wieder in seine Verbannung zu schicken, wie dieß natürlich war, in seinem sonderbaren Widerstand bestätigt hat, indem er ihm seinen Platz im Ballet einzunehmen gestattete.« »Und ihr findet,

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