I. Worin sich die Anfangs sehr trüben Gedanken von d'Artagnan aufzuklären anfangen
»Nun, da ich Euch Alles gesagt habe, lieber Freund, oder da Ihr vielmehr Alles errathen habt, sagt mir, was Ihr, mit Staub und Koth bedeckt, hier macht?« Porthos wischte sich die Stirne ab, schaute stolz umher und erwiederte: »Mir scheint, Ihr könnt sehen, was ich hier mache!« «Gewiß! gewiß! Ihr hebt Steine auf.« »Oh! um diesen Faulenzern zu zeigen, was ein Mann ist!« sagte Porthos mit Verachtung, »doch Ihr begreift...« »Ja! es ist nicht Euer Gewerbe, Steine aufzuheben, obgleich es Viele gibt, die ihr Gewerbe daraus machen und sie nicht aufheben, wie Ihr. Dies bewog mich, Tuch so eben zu fragen: Was macht Ihr hier, Baron?« »Ich studire die Topographie, Chevalier.« »Ihr studirt die Topographie?« »Ja; doch Ihr, was macht Ihr unter dieser bürgerlichen Kleidung hier?« D'Artagnan erkannte, es sei ein Fehler von ihm gewesen, daß er sich zu einem Erstaunen habe hinreißen lassen. Porthos hatte dies benützt, um einen Gegenschlag durch eine Frage zu thun. Zum Glück war d'Artagnan auf diese Frage gefaßt, und er erwiederte:, »Ihr wißt wohl, daß ich ein Bürger bin, und man darf sich also nicht über den Anzug wundern, da er mit der Eigenschaft im Einklang steht.« »Geht doch, Ihr, ein Musketier!« »Ihr habt nicht Recht, mein Freund, ich habe meinen Abschied genommen.« »Bah!« »Ah! mein Gott, ja!« »Und Ihr habt den Dienst verlassen?« »Ich habe quittirt.« »Ihr habt den König verlassen?« »Ganz und