Erster Theil
Man wird es hier wahrnehmen können, wie wenig alle menschlichen Kräfte, wie wenig eine geprüfte und aufmerksam gemachte Erfahrung, ja wie kaum alle Veranstaltungen des Schicksals etwas über die verborgenen Plane gewisser Unbekannten vermögen, welche durch die undurchdringliche Hülle der Gewöhnlichkeit verstellt, über die halbe Menschheit unsichtbar wachen. Oft schon hat man auf ihre Plane und Wege gemerkt; meiner Geschichte aber scheint es Vorbehalten gewesen zu seyn, in dem Mittelpunkt ihres Sitzes sie ausfindig zu machen. Jede Handlung meines Lebens, auch die willkührlichste scheint schon vor meiner Geburt in ihren schrecklichen Archiven berechnet, gelegen zu haben; alle führen absichtlich dem gräßlichen Verbrechen entgegen, wozu man mich verleiten oder gebrauchen wollte und ihre ganze Reihe macht einen langen Beweis für die ewig entschiedene Wahrheit aus, daß nicht der Gebrauch individueller Eigenheiten, sondern nur die kluge Benutzung der allen Menschen gemeinen uns über die Gemüther eine unbeschränkte Herrschaft versichert. Der Gang dieser Geschichte endlich ist an sich selbst zu rasch und verworren, als daß er vor seiner Mitte einiger Deutlichkeit fähig wäre. Ich habe daher gerade den Abschnitt ergriffen, der ihn zuerst etwas aufhellt. In ihm treten nicht nur alle Begebenheiten des Vorhergehenden zusammen, sondern wiederholen sich noch einmal. Uebrigens unbekümmert über