Chapter

Der Geiser meldet sich

Der Geiser meldet sich. Ich sah ein junges Weib in praktischem, derbem, trotzdem kleidsamem Sportkostüm mit grünem Filzhut und hochgezogenem Mückenschleier, unter dem ein paar übergroße, hochmütige Augen hinabschauten auf die seltsamen Begleiter dieses vielleicht schönen, vielleicht sogar liebreizenden Mädchens. In diesem Moment war ihr regelmäßiges, schmales Gesicht mit der kühnen, dünnen Nase und den vollen, roten Lippen entstellt durch einen klaren Ausdruck hohnvoller Verachtung. Sie saß etwas erhöht auf einem flachen Stein, ihre Hände ruhten auf den Knien, und diese Hände hielten zwei spielerisch kleine Pistolen. Zu ihren Füßen kauerten, zwei Meter entfernt, drei Burschen, wie ich sie in solcher Abgerissenheit und Verwilderung hier im endlosen Nordlande noch nie angetroffen hatte. Strolche, Tramps, Ritter der Landstraße, – aber ein merkwürdiges Kleeblatt: Ein Neger, ein Weißer in der Mitte, links ein Japaner. Das Mädchen belauerte jede ihrer Bewegungen, aber hinter dem fast anmaßenden Hohn in ihren Zügen lag doch ein Schimmer versteckter Furcht und Unruhe. Die drei da vor ihr verrieten in ihrem Verhalten die Charaktermerkmale ihrer Rasse. Der Schwarze grinste töricht, der Weiße, dem ein Stoppelbart von Wochen die Wangen verunzierte, spitzte den Mund, als wollte er zu diesem Bilde eine passende Melodie pfeifen, der kleine Japaner starrte mit stoischer Ruhe auf die Reste

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