Begegnung in Portsmouth
Wie es sich zugetragen hatte, daß ich mich an diesem Frühlingsvormittag mit nur einigen Pennys in der Tasche auf dem Clarence-Pier in Portsmouth befand, hat mit dieser Erzählung nichts zu tun; wichtig ist nur, daß ich dort war. Ich war in einer sehr unangenehmen Lage, ich hatte niemanden in Portsmouth, an den ich mich wenden konnte, und ich hatte auch keine Ahnung, was ich nun anfangen sollte. Zwei meiner letzten Pennys hatte ich für den Eintritt zum Pier geopfert, denn ich hoffte, vielleicht durch irgendeinen Trägerdienst einen Schilling zu verdienen. Ein Schilling würde es mir ermöglichen, an den einzigen Mann zu drahten, von dem ich annehmen konnte, daß er mir Geld telegraphisch überweisen würde, er war meine letzte Hoffnung, denn ich hatte schon meinen Überzieher und meine Uhr versetzt. Da ich stündlich eine Geldüberweisung erwartet hatte, die aber bis dahin ausgeblieben war, war ich nicht so vernünftig gewesen, brieflich mein Anliegen vorzubringen, und nun war ich gezwungen, telegraphisch darum nachzusuchen. Vielleicht würde irgendein Passagier der an dem Pier anlegenden Dampfer mir einen Schilling geben, wenn ich seinen Koffer trüge. Eine Stunde war schon vergangen, und ich hatte noch nichts zu tun bekommen. Ich überlegte mir gerade, ob ich nicht mein Glück auf den Bahnsteigen versuchen sollte, als ganz plötzlich der Mann erschien, durch den ich Hals über Kopf in