Erstes Kapitel
Worin bewiesen wird, daß ein Schiffsjunge auch zu Etwas gut sein kann. Wie wir gesagt, bildete ein einziges Zimmer Alain Montplet's Wohnung. Die Unordnung, welche gewöhnlich in einem Junggesellenzimmer herrscht, erhöhte noch die Aermlichkeit der Wohnung. Ein Bett, ohne Vorhänge, in einem Winkel, ein schlechter Koffer, ein Tisch und einige Strohstühle bildeten das ganze Mobiliar. Die Wände waren in so schlechtem Zustande, daß sich neue Spalten neben denjenigen bildeten, welche Alain verstopft hatte. Lumpen, Schlingen von Pferdehaaren und Jagdgeräthe jeder Art waren über alle Möbeln ausgesäet, und die Haushaltungsgeräthe lagen unter den erloschenen Feuerbränden auf dem Herde zerstreut. »Pest! Monsieur Alain,« sagte Jean Marie, indem er einen Blick auf dieses Ganze warf, »Ihre Haushälterin ist nicht sehr sorgsam; wenn meine Mutter Dies sähe, sie, die mich immer schilt, wenn ich Theer an meinen Kleidern zurückbringe.« »Meine Haushälterin bin ich selber, mein Junge, und da ich die Nächte am Strande und die Tage mit Schlafen zubringe, so habe ich nicht viel Zeit, jede Sache streng an ihrem Platze zu halten.« »Da werde ich darauf achten, Monsieur Alain,« sagte der kleine Jean. »Ich will Ihnen dies Alles putzen und polieren, so daß die Cajüte des Commandeurs des Stationair Nichts dagegen sein soll.« Und in der That wurde der Tag mit der Einrichtung Jean Marie's hingebracht, welcher mit