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Vorwort

Friedrich Huch ist nicht nur im herkommlich-erbaulichen Sinne ein Fruhvollendeter. Wir durften ihn auch so nennen, wenn er heute noch am Leben ware. Freilich kann sich niemand, der sein gesamtes Schaffen uberblickt und insbesondere die Ubernervigkeit seiner letzten Werke in Betracht zieht, des Eindrucks erwehren, dass fur diesen seltsam junglinghaften Kunstler keine rechte Entwicklungsmoglichkeit mehr abzusehen war, vielmehr eine krankhafte Zersetzung seiner eigentlich epischen Fahigkeiten drohte, dass also sein ausserlich so jaher und zufalliger Tod (der Dichter starb an einer scheinbar ungefahrlichen Operation) innerlich geheimnisvoll begrundet war. Ein Fruhvollendeter war er insbesondere auch darin, dass schon unter seinen ersten Werken sich das Buch befindet, das durch seine stromende Fulle des Fabulierens und durch die uberlegene Heiterkeit seiner Menschenzeichnung mit Recht viele Leser gewonnen hat: Pitt und Fox. An seine ungebrochene Frische, die sich aber diesmal auf eine ganz besonders gluckliche Art mit der sinnbildlichen Tiefe der spateren Werke Friedrich Huchs verbindet, erinnert die vorliegende Geschichte, die dem reichen Nachlassband Erzahlungen entnommen ist. Wie hier zwei Menschentypen, der ewig Junge, ewig Werdende und der schon immer Unjunge, seit jeher Fertige, der freie Weltwanderer und der unfreie Pfahlburger einander gegenuber gestellt werden und zwar ohne

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