Chapter

Die Toten stehen auf

Dort, wo die Guadalupe-Berge den schnell dahinschießenden Rio Pecos mit ihren Felsmassen in ein vielfach gewundenes Strombett gedrängt haben, zieht sich südlich der schroffen, romantischen Höhenzüge dieses Gebirgsstockes zwischen zwei rechten Nebenflüssen des Pecos eine buschreiche Prärie endlos weit nach Westen bis zu den Südausläufern der Guadalupe-Berge, in denen der berühmte Paß gleichen Namens liegt. Dieser Guadalupe-Paß bildete zu jenen Zeiten, in denen die nachstehend geschilderten Ereignisse sich abspielten, die bequemste Verbindung zwischen der mexikanischen Grenzstadt El Paso und den Westgebieten von Texas. Wer diesen Paß der hier stets herumschweifenden Apachen wegen nicht zu benutzen wagte, mußte einen Umweg nach Süden machen. – In dem soeben erwähnten Grenzstädtchen El Paso, das damals noch stark befestigt war, standen an einem glutheißen Julitag vor einem Store ein schlanker, blondbärtiger Trapper und ein stattlicher Indianer, dessen langes blauschwarzes Haar auf dem Scheitel schopfartig hochgebunden und mit Adlerfedern und Glasperlen verziert war. Die beiden Jäger, deren lange Doppelbüchsen von vorzüglicher Arbeit zu sein schienen, hatten soeben in dem Laden Pulver und Blei gegen Goldkörner eingehandelt und außerdem einige Päckchen Tabak gekauft. Der Indianer, kein anderer als der im Westen rühmlichst bekannte Oberhäuptling der Komanchen, sagte jetzt zu seinem

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.