Chapter

VIII. Kapitel

VIII. Da meine Stellung jetzt ziemlich fest wenn, so beschloß ich von diesem Augenblicke an, das Hotel von London zu Verlassen, und meinen eigenen Herd zu haben. Dem zu Folge machte ich mich daran, die Stadt nach allen Richtungen zu durchwandern, und bei diesen Ausflügen war es, daß ich Petersburg und seine Bewohner erst wahrhaft kennen zu lernen begann. Der Graf Alexis hatte mir Wort gehalten. Durch ihn halte ich von meiner Ankunft an einen Kreis von, Schülern bekommen, den ich ohne seine Empfehlungen durch mich selbst gewiß in einem ganzen Jahre nicht erhalten hätte. Es waren der Herr von Narischkin, ein Vetter des Kaisers, Paul von Bobrinski, eingestandenen, wenn auch nicht anerkannten Enkel, Gregor Orloffs und Katharina der Großen, der Fürst Trubetskoi, Obrist des Regiments Preobwjenskoi, Herr von Gorgoli, Großmeister der Polizei, mehrere andere Große aus den ersten Familien von St. Petersburg, und endlich drei oder vier polnische, in der Armee des Kaisers dienende Officiere. Etwas, was mich am meisten bei den russischen Großen überraschte, war ihre gastfreundschaftliche Höflichkeit, diese erste Tugend der Völker, welche so selten ihre Civilisation überlebt, und die sich in Bezug auf mich niemals verleugnete. Freilich hatte der Kaiser Alexander, gleich Ludwig XIV., welcher sechs der ältesten Fechtmeistern von Paris auf ihre Nachkommen übertragbare Adelsbriefe ertheilt

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