Erstes Kapitel
Larcier und ich waren Unteroffiziere bei den Nancÿer Dragonern. Ich hatte meine Zeit fast abgedient, und Larcier, der aktiv zu werden beabsichtigte, wollte beim Militär bleiben. Wir waren sehr schnell zu Kavallerie-Unteroffizieren ernannt worden, und das war in unserem Regiment gar nicht leicht gewesen, denn es waren eine Menge eingestellt worden. Jedoch war der Umstand, daß plötzlich mehrere abgingen, uns zustatten gekommen. Wir standen uns mit den anderen Unteroffizieren nicht sehr gut. Sie gehörten einer ganz anderen Generation an, das heißt sie waren zwei oder drei Jahre älter als wir, und dadurch hatten sie drei Jahre länger gedient, und das machte einen beträchtlichen Unterschied. Einige von ihnen, die uns nicht leiden konnten, hatten es fertig bekommen, uns bei allen anderen unbeliebt zu machen. Diese feindselige Atmosphäre war um so gefährlicher, weil wir uns nicht darum kümmerten und nichts taten, um sie zu vermindern. Larcier und ich genügten einander, und wir zeigten den übrigen deutlich, daß wir niemanden weiter brauchten. Da alle diese Unteroffiziere nach der Instruktionsstunde sich nicht zu überarbeiten brauchten und sehr wenige von ihnen sich in Saumur vorbereiteten, war der wahre Haß, den sie uns entgegenbrachten, eine Art Zeitvertreib für sie geworden, auf den sie nicht leicht verzichtet hätten. Larcier stammte aus der Gegend von Nancÿ, das heißt seine Familie