Ein Kleiner Fussabdruck
Pim kam aus der Schule nach Hause. Seine Mama stand im Flur und sah auf den Boden.
„Pim", sagte sie, „bist du in der Mittagspause durch hier gelaufen?"
„Nein", sagte Pim. „Ich war in der Schule."
Auf dem Flurboden war mitten ein kleiner grauer Fußabdruck. Mama hatte den Boden am Morgen gestrichen. Er war gerade trocken geworden. Jetzt war da ein Fußabdruck, wo keiner sein sollte.
„Wessen Fuß ist das?", sagte Mama.
Pim öffnete sein Notizbuch.
*Fall Nummer 8: Der geheimnisvolle Fußabdruck.*
Er kniete sich hin. Der Abdruck war klein. Kleiner als der eines Erwachsenen. Etwa so groß wie Pims eigener Fuß, vielleicht ein bisschen größer.
Er hielt seinen Schuh daneben. Sein Schuh war ein bisschen größer als der Abdruck. Nicht viel.
„Ich bin's nicht", sagte Pim. „Schau — mein Schuh ist größer. Und ich war heute nicht zu Hause."
„Aber wer dann?", fragte Mama.
Pim schaute sich um. Der Flur hatte zwei Türen. Eine führte in die Küche. Eine zur Haustür, die abgeschlossen war. Pims Mama war den ganzen Nachmittag in der Küche gewesen und hatte gebacken. Wer auch immer den Abdruck hinterlassen hatte, musste also von draußen gekommen sein.
Aber die Haustür war abgeschlossen.
Wie waren sie also reingekommen?
Pim ging in die Küche. Das Küchenfenster — war offen.
„Hattest du das Küchenfenster offen?", fragte er.
„Ja. Wegen des Farbgeruchs."
Pim lehnte sich aus dem