Die Methode Des Detektivs
Nach der Mittagspause kam Pims Freund Sam zu ihm.
„Ich hab gehört, du hast einen Fall gelöst", sagte Sam. „Wie machst du das?"
Pim holte sein Notizbuch heraus. Er zeigte Sam die Seite.
„Es ist nicht wirklich schwer", sagte Pim. „Wenn etwas schiefgeht, denken die Leute meistens, jemand hat es absichtlich gemacht. Aber meistens hat einfach niemand aufgepasst. Wenn du langsam machst und auf die kleinen Sachen achtest, findest du es."
„Wie bei Marek", sagte Sam.
„Wie bei Marek. Er hat die falsche Brotdose genommen, weil die Brotdosen alle gleich aussehen. Der Hinweis war der Name unten drauf. Ohne den Namen hätte ich sechsunddreißig Brotdosen prüfen und alle fragen müssen."
Sam dachte nach.
„Meine Handschuhe sind weg", sagte Sam. „Hilfst du mir?"
„Ja", sagte Pim.
Er schlug eine neue Seite in seinem Notizbuch auf.
*Fall Nummer 5: Die verschwundenen Handschuhe.*
„Wo hast du sie zuletzt gesehen?", fragte er.
„An meinem Haken. Es waren die grünen mit der weißen Schneeflocke."
„Gab es noch andere grüne Handschuhe mit weißer Schneeflocke in der Klasse?"
Sam überlegte. „Vielleicht hat Lila auch welche."
Pim nickte nachdenklich.
„Wir fragen zuerst Lila. Wie bei Marek — wahrscheinlich ist es ein Versehen, kein Diebstahl."
Sam sah beeindruckt aus.
„Du solltest Detektiv werden, wenn du groß bist."
„Ich bin jetzt schon Detektiv", sagte Pim. „Ich bin nur noch nicht groß."