Chapter

I

Das . . . sche Kürassierregiment lag im Jahre 1829 im Kirchdorf Kirillowo, im K-schen Gouvernement im Quartier. Dieses Kirchdorf erschien mit seinen Bauernhütten und Getreideschobern, seinen grünen Hanffeldern und dünnen Silberweiden aus der Ferne wie eine Insel im unübersehbaren Meer der gepflügten, schwarzen Äcker. In der Mitte des Dorfes lag ein kleiner, immer mit Gänsegefieder bedeckter Weiher mit schmutzigen, an vielen Stellen aufgewühlten Ufern; hundert Schritte hinter dem Weiher, jenseits der Straße, erhob sich das hölzerne Herrenhaus, das seit langem unbewohnt war und sich traurig auf eine Seite geneigt hatte; hinter dem Haus zog sich der verwilderte Garten hin; im Garten wuchsen alte, unfruchtbare Apfelbäume und hohe Birken voller Krähennester; am Ende der Hauptallee wohnte in einem kleinen Häuschen (der ehemaligen herrschaftlichen Badestube) der altersschwache Haushofmeister, der sich jeden Morgen aus alter Gewohnheit keuchend und hustend durch den Garten in die herrschaftlichen Gemächer schleppte, in denen es nichts zu bewachen gab außer einem Dutzend weißer, mit verschossenem Stoff überzogener Sessel, zwei bauchigen Kommoden auf geschwungenen Füßen mit Messingbeschlägen, vier alten Bildern und einem schwarzen Mohr aus Alabaster mit abgeschlagener Nase. Der Besitzer dieses Hauses, ein sorglos in den Tag lebender junger Mann, wohnte bald in Petersburg und bald im

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