Chapter

Der nächtliche Anruf

Ich hatte mich gerade in die Halle des vornehmen, unweit des Britischen Museums gelegenen Hauses geschlichen, als mein Ohr durch das gedämpfte Schrillen des Telephons über mir erschreckt wurde. Ob es das erste Alarmzeichen war oder der Nachfolger von anderen, vermochte ich nicht zu beurteilen. Vorsichtig und dennoch so schnell, wie es die Situation erlaubte, schob ich den Haustürriegel vor und begann auf Zehenspitzen die Treppen emporzujagen. Das Nachttelephon befand sich neben meinem Bett im zweiten Stockwerk, und im gleichen schlief auch Sir Frank Tarleton. Wenn es mir nicht gelang, mein Zimmer zu erreichen und jenes hartnäckige Klingeln zu beschwichtigen, ehe es durch Sir Franks Schlummer drang, lief ich Gefahr, daß er herauskam, um nachzusehen, weshalb ich nicht antwortete. Und nicht für alles in der Welt wünschte ich, daß er mich zu einer Stunde, da schon das Tageslicht die einsamen Straßen überschwemmte, in sein Haus zurückkehren sah. Etwas Drohendes lag in diesem unaufhörlichen Ruf, der mit jedem Schritt, den ich tat, lauter und lauter in meinen Ohren widerhallte. Es schien, als ob der unbekannte Störenfried von meiner heiklen Lage wisse und gesonnen sei, mich bloßzustellen. Ich packte das Geländer fester, während ich diese endlosen Treppen im Dunkeln hinaufkeuchte und mein Hirn gleichzeitig nach einer eventuellen Entschuldigung für meine Pflichtwidrigkeit suchte, deren

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.