Der Fuenfte Punkt Auf Der Liste
In den letzten beiden Sommern hatte Theo jeden Samstag eine Liste hinunter zum Hafen getragen, für den alten Herrn Eichmann am Leuchtturm von Greybeach.
Die Liste war jede Woche dieselbe: dieselben vier Dinge. *Brot, Öl, Kerzen, Post.* Herrn Eichmanns Handschrift war eng und schräg, so wie die Handschrift alter Leute oft ist. Theo ging hinunter ins Dorf, holte die Sachen, ging den langen Pfad an den Klippen entlang zum Leuchtturm, und Herr Eichmann gab ihm ein Fünfzig-Pence-Stück und eine Tasse Tee, der so stark war, dass er fast von allein stand.
Theo war elf. Er hatte den Botengang übernommen, weil seine Mutter gesagt hatte, das sei eine Freundlichkeit, und weil Herr Eichmann allein lebte, und weil der Pfad an den Klippen entlang der schönste Pfad der Welt war.
An diesem Samstagmorgen hatte die Liste einen fünften Punkt.
*Brot, Öl, Kerzen, Post und eine Dose Sardinen.*
Theo blieb auf dem Pfad stehen und las es noch einmal. Herr Eichmann hatte noch nie nach Sardinen gefragt. Herr Eichmann aß keine Sardinen. Herr Eichmann hatte einmal, als Theo sie erwähnt hatte, gesagt: „Ich habe seit meinem neunzehnten Lebensjahr keine Sardine mehr gegessen, und ich habe nicht vor, wieder damit anzufangen."
Aber da stand es, in Herrn Eichmanns schräger Handschrift: *eine Dose Sardinen.*
Theo kaufte sie. Er trug alles den langen Pfad hinauf. Er übergab es Herrn Eichmann am Fuß des