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Teil I, Kapitel 1: Eine Operation

Eine Operation. Ich habe einmal irgendwo eine Geschichte von einer abgehauenen, spukhaften Hand gelesen, die gleichsam als selbständiges Wesen den Tod des ehemaligen Besitzers dieser Geisterhand rächte. Vielleicht stammt die Erzählung von A. Th. Hoffmann1, dem Gespenster-Hoffmann, oder von Edgar Allan Poe, dessen Phantasie ebenfalls sehr gern Wege zum Jenseits wandelte. Wenn ich hier heute — unser Erlebnis stammt aus dem Jahre 1923 — nach Jahren von dem Bleistift der Marvatty berichten will, so geschieht dies deshalb, weil die geistige Einstellung der Menschen von heute zu okkulten, mystischen Phänomen anders geworden, freier und, man könnte sagen, ehrlicher. Daß es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir mit unseren stumpfen Sinnen nicht zu fassen vermögen, — wer wollte das jetzt noch leugnen?! Ich selbst bin weder Okkultist noch Spiritist, aber ich habe gerade in den Jahren meines Zusammenlebens mit Harald Harst eine solche Menge »merkwürdiger« Dinge mit beobachten können, daß es bewußte Anmaßung wäre, wenn ich das Vorhandensein »übernatürlicher« Kräfte leugnen wollte. Heutzutage bricht sich die Erkenntnis immer mehr Bahn, daß unser Körper lediglich die chemisch sehr kompliziert zusammengesetzte Hülle für etwas weit Feineres, Mächtigeres, noch Komplizierteres ist: Unser Ich, unser wahres Ich, das wir verschieden benennen können: Wille, Geist, Seele: der Wille ist alles,

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