Chapter

I. Die Meer-Zigeuner.

Wir ließen Argalenka in den Händen der Diener Thsermai’s. Diese waren in Verlegenheit, wie sie den von ihrem Herrn empfangenen Befehl ausführen sollten. Seitdem derselbe den Titel als Regent der Provinz Bantam verloren hatte, waren die Gemächer, die früher in dem Palast zu Gefängnissen bestimmt gewesen, andern Bestimmungen überwiesen; nicht ein einziges derselben befand sich in dem Zustande, einen Gast aufzunehmen, von so großer Wichtigkeit auch die Person dieses Gastes sein mochte. Indem Die, welche den Gefangenen führten, über den Haupthof gingen, blieben sie stehen, um sich zu berathen; da machte Einer von ihnen die Bemerkung, daß sich ihnen gerade gegenüber befinde, was sie suchten. In der That befanden sich auf diesem Hofe zwei eiserne Käfige. In einem derselben war Maha eingesperrt worden, bis seine Erziehung vollendet war; in dem andern hatte Thsermai einige Zeit lang einen Tiger gehalten. Einige Monate zuvor war der Tiger auf den Gedanken gekommen, an Auszehrung zu sterben; man gab jetzt seinen Platz an Argalenka, und indem dies geschah, machten die Leute dem armen Teufel begreiflich, daß dies für ihn eine große Ehre sei. Man schob ihn durch die enge Oeffnung und er ließ sich einsperren, ohne ein Wort zu äußern, dann streckte er sich auf den hölzernen Boden des Käfigs, der jenen scharfen stinkenden Geruch beibehalten hatte, welcher die Aufenthaltsstätte wilder Thiere

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