I. Argalenka
Dieser Pavillon war ein Boudoir mit der elegantesten Einrichtung; er war in verschiedene kleine Salons durch Wände von Flechtwerk aus Bambusstäben getheilt und dieses zeigte mannigfaltige Muster, welche mit Scheiben von verschiedenfarbigem Glase abwechselten. Rings an den Wänden standen große Divans. Die Räume waren mit Papierlaternen erleuchtet und die Wände mit eigenthümlichen und phantastischen Zeichnungen bedeckt. In dem Hintergrunde der größten der Abtheilungen erhob sich eine Art von Estrade, welche als Theater für die Rauguns diente, wenn die reichen Gäste des Mynheer Cornelis ihre Mahlzeiten durch dieses eigenthümliche Schauspiel würzen wollten. Die Tafel war besetzt mit landesüblichen und europäischen Gerichten. Suppe von indianischen Vogelnestern; Seeblasen mit rother Sauce; Haifischfloßsuppen; in schmale Streifen geschnittene Fleischpastetchen von gebrüteten Eiern und daneben prachtvolle Braten nach holländischer Art bereitet; die schönsten und saftigsten Fische unter den 138 Arten, welche die Meere der Insel liefern, ungerechnet noch das Wild aller Art, welches in ihren Wäldern reichlich vorhanden ist. Ungeachtet der glänzenden Anordnung der Mahlzeit, ungeachtet der Masse von Flaschen, die sich gleich Kirchthürmen aus der Mitte der Lebensmittel hervorhoben, blieben die-Gäste schweigsam und kalt, mit alleiniger Ausnahme des Herrn Maes. Der Chinese as, der Javanese