Der Alexandrit
Ein natürliches Ereignis in mystischer Beleuchtung In jedem von uns, die wir von den Weltgeheimnissen rings umgeben sind, besteht eine Neigung zum Mystizismus, und einige von uns gewahren bei einer gewissen Gemütsverfassung die verborgensten Geheimnisse überall dort, wo andere, die mitten im Wirbel des Lebens stecken, nur klare Dinge schauen. Jedes Blättchen, jeder Kristall müßten uns eigentlich daran erinnern, daß es in uns selber die rätselhaftesten Laboratorien gibt. N. Pirogow. Ich erlaube mir, hier eine kleine Mitteilung über einen wunderlichen Stein zu machen, dessen Auffindung im Schoße der russischen Berge eng mit den Erinnerungen an den verstorbenen Herrscher Alexander Nikolajewitsch verknüpft ist. Es handelt sich um den schönen, tiefgrünen Edelstein, der zu Ehren des entschlafenen Kaisers den Namen »Der Alexandrit« erhielt. Die Ursache dieser Namensgebung war, daß der erwähnte Stein am 17. April 1834 zum erstenmal gefunden wurde, nämlich am Tage der Volljährigkeitserklärung Alexanders des Zweiten. Der Ort, an welchem der Alexandrit entdeckt wurde, waren die Edelsteingruben im Ural, die fünfundachtzig Werst von Jekaterinburg entfernt am Flüßchen Tokowàja, einem Nebenfluß des Großen Rewtj, liegen. Der Name »Der Alexandrit« wurde dem Stein von dem bekannten finnländischen gelehrten Mineralogen Nordenskjöld gegeben, und zwar eben deshalb, weil er, der Herr Nordenskjöld,