Chapter

Vorwort

Wer die Artikel wieder liest, die George Clémenceau in den Tagen einer berühmten Affäre geschrieben hat, findet zwischen vielen anderen ausgezeichneten Bemerkungen die Worte: »Man ersetzt jetzt die Beweisführung durch das Zeugnis irgendeines Menschen, der behauptet, daß der Angeklagte schuldig sei. Und daraufhin ins Bagno, Verräter, und wer noch sagt, die Verurteilung sei hinfällig, ist gekauft.« Das logische Denken, die aus mittelalterlicher Finsternis emporgestiegene Vernunft, der Geist freier Kritik lehnten sich damals gegen ein Urteil auf, das ohne Wahrung der vorgezeichneten Rechtsformen, ohne aufklärendes Verfahren in verborgenen Hinterzimmern fabriziert worden war. Genau dreißig Jahre später aber wurde, wiederum in Paris, von Richtern, die ein erkennbares Interesse an einer Verurteilung hatten, ohne die primitivsten Rechtsgarantien ein ganzes Volk für schuldig erklärt. Nicht ein geheimes Gericht, sondern »alle Welt« hat dieses Urteil gefällt? Oh, »alle Welt« ist die Unwissenheit, der nachplappernde Papagei. Wie wir auch über die Ursachen des Krieges denken mögen – niemals können wir einen so willkürlich hinausgeschleuderten Spruch anerkennen. Obgleich ein Volk nicht verpflichtet ist, sich mit jeder Handlung solidarisch zu fühlen, bei der es weder informiert noch befragt wurde, muß jeder eine Entscheidung zurückweisen, die nicht dadurch entschuldbarer wird, daß sie eine

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.