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Chapter

Eine Ungewoehnliche Spurensammlung

Hanna verbrachte den Vormittag damit, den Schuppen aus jedem Blickwinkel zu betrachten. Das Dach war intakt. Es gab keine zerbrochene Latte. Es gab keine herausnehmbare Tafel. Dann fiel es ihr auf. Die Rückwand des Schuppens stand direkt am hinteren Gartenzaun, mit einem schmalen Spalt dazwischen — etwa zehn Zentimeter breit. Von außen sah das normal aus. Von innen hatte die Rückwand des Schuppens ein kleines waagerechtes Brett, weiter unten, dem Hanna nie Beachtung geschenkt hatte. Sie kniete sich im Schuppen auf den Boden. Das Brett hatte ein Scharnier. Es war von außen angeschlagen. Von innen konnte man die Scharniere sehen, wenn man wusste, wo man hinschauen musste. Hanna drückte dagegen. Das Brett öffnete sich — nach außen. In den Spalt zwischen Schuppen und Zaun. Die Öffnung war etwa dreißig Zentimeter hoch und vierzig Zentimeter breit. Eine kleine Person passte hindurch. Ein Fahrrad passte hindurch, auf der Seite liegend. Mit vorsichtigem Kippen. Hanna setzte sich auf die Fersen. Jemand hatte die Rückseite des Schuppens als private Tür benutzt. Wahrscheinlich schon eine Weile. Sie sah genauer hin. Auf dem Boden waren Spuren, wo wiederholt ein Fahrrad auf der Seite hindurchgeschoben worden war. Nicht gestern — diese Spuren waren weggewischt — aber ältere darunter. Sie sah sich den Spalt hinter dem Schuppen an. Das Gras war dort etwas plattgedrückt. Im Boden am

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