Chapter

Erstes Kapitel.

Wie Heinrich Rohrpenn an Bord des »Paladin« kam. – Ein fixer Kerl. – In See. – Seltsame Unterhaltung im Matrosenlogis. – Ein böser Geist an Bord. – Valeska am Ruder. – Der »Albatroß«. – In den Mallungen. – Der Hai. – Eine Bö. Wer einmal in Hamburg gewesen ist, den zieht es immer wieder nach der alten schönen Hafenstadt. Wohl hat ihr die neue Zeit gar manche ihrer ehrwürdigen und romantischen Eigentümlichkeiten genommen, aber den Hauch jener alten kernigen Zeit, in der die stahlgepanzerten Hanseaten auf ihren kriegstüchtigen Koggen den Vitalienbrüdern Gödeke Michael, Störtebeker und andern Feinden siegreiche Schlachten lieferten und ruhmund beutereich wieder aus der Elbe zu Anker gingen, diesen Hauch spürt heute noch jeder, der den mächtigen Strom überschaut und die alten sich längs des Hafens hinziehenden Stadtteile durchwandert. Nicht wenig trägt dazu auch das Hamburgische Plattdeutsch bei, das einem auf Schritt und Tritt in die Ohren klingt, dasselbe Plattdeutsch, das schon vor Jahrhunderten hier geredet wurde. Prächtig ist die Elbstadt in ihren modernen Teilen; anmutig spiegeln sich die stattlichen Patrizierhäuser, die von Gärten und Parks umgebenen freundlichen Villen in den stillen Fluten der Binnenund Außenalster; vielgestaltig und eigenartig ist das wimmelnde Volksleben auf den Plätzen und Straßen, interessant der Blick auf die schmalen Flete, an welchen die

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