Chapter

Erster Teil

Dick stand auf einem Korallenriff und wandte den Blick nach Süden. Hinter ihm donnerte die Brandung des großen Meeres; die Gischtfetzen zerstoben im Wind. Vor ihm dehnte sich, still wie ein See und unendlich blau, die Lagune von Karolin aus. Weiße Seemöwen schwirrten darüber hin. In einem Umkreis von vierzig Meilen zog sich ein Gürtel von Korallenriffen um den Küstensee, der ein Meer für sich bildete. Schwere Stürme entfesselten auch hier wilden Aufruhr, aber bei ruhiger Luft strahlte die Wasserfläche wie ein Spiegel in tiefem Azurblau. Und das alles gehörte ihm. Ihm, der erst gestern hier gelandet war. Alle die Frauen, die Kinder, die jungen Burschen und Mädchen, die sich unten am Ufer im hellen Sonnenschein tummelten, mit Netzen fischten, spielten oder auf den Purakafeldern arbeiteten, waren sein Volk und ihm untertan. Ihm gehörten die Kanus, die ans sandige Ufer gezogen waren, und die leeren Häuser, in denen einst die großen Kriegsboote auf ihren Rollen gestanden hatten. Als er von der Lagune zu den Bootshäusern hinüberschaute, runzelte er die Stirn. Dann wandte er ihr den Rücken und sah auf die Brandung und das große Meer im Norden. In unsichtbarer Ferne, jenseits des Horizonts, lag die Insel der Palmbäume. Sie war schön wie ein Traum, aber von bösen Teufeln bewohnt. Der kleine Tari, der Sohn des Netzmachers Taioi, saß dicht bei ihm auf dem Korallenriff und blickte zu ihm

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