Das stählerne Geheimnis
Um die sechste Abendstunde wurde die Nachricht in New York bekannt. Gellend schrien die Zeitungsboys die letzte Ausgabe ihrer Blätter mit einer neuen Schlagzeile aus. »Vertrag zwischen Grand Corporation und Roddington-Konzern unterschrieben. J. W. Roddington bekommt hundert Millionen! Gibt die Geschäfte auf!« Es war die Zeit des Büroschlusses, zu der die Wolkenkratzer der City sich leeren. Eine vieltausendköpfige Menge füllte die Straßen, und trotz des nichtsnutzigen Februarwetters blieben zahlreiche Passanten stehen, um die noch druckfeuchten Blätter zu kaufen. »Der Vertrag mit der Grand Corporation perfekt« – das war immerhin eine Sache, um derentwillen man einen Augenblick länger in dem kalten Regen und Schlackerschnee verweilen konnte. In den Straßen- und Untergrundbahnen wurde der Inhalt der Abendblätter von Tausenden besprochen und kommentiert. Also stimmten die Gerüchte doch, die schon seit Wochen umliefen und die bisher niemand recht glauben wollte. James William Roddington verzichtete wirklich darauf, den großen von seinem Vater begründeten Konzern weiter zu führen. Wie oft hatte die Grand Corporation es früher versucht, den Konzern zu schlucken, und wie übel war jeder dieser Versuche für sie abgelaufen! Mit Krallen und Zähnen hatte Roddington senior sein Lebenswerk verteidigt, bis ein tödlicher Unfall ihn vor Jahresfrist jäh aus seinem Schaffen riß. Mit dreißig Jahren