Chapter

1. Kapitel: Die Klappe in der Wand

1. Kapitel. Die Klappe in der Wand. »Leiser — zum Teufel!!« Harsts Stimme klang gereizt, mehr als das: wütend! — Und wenn Harald Harst flucht, dann muß die Situation schon recht ungemütlich sein. — Das war sie auch. Wir lagen auf dem Bauche in einem Dornendickicht, das die Rückwand des einen Kuliwohnhauses der Diamantminengesellschaft Orkalla unzugänglich machte. Wir hatten uns durch diese Dornenzweige mit allergrößter Vorsicht hindurchgewunden. Und dann war zwischen den die Taschenlampe abblendenden Fingern meines Freundes ein winziger Lichtstrahl auf die weiß gestrichene Holzwand gefallen. Wie ein großer Leuchtkäfer kroch der helle Endfleck des Strahles über die Wand hin. Wie ein Leuchtkäfer, der etwas suchte. Und — — fand …: Das Loch des Zentrumsbohrers, das wir heute mittag hier ins Holz gebohrt hatten, als das stallähnliche Gebäude leer war. — In dem Loche steckte ein großer Pfropfen. Harst entfernte ihn. Harst schob das Rohr des Tonverstärkers hinein, das an eine kleine Batterie angeschlossen war. Reichte mir die eine Hörmuschel. — Nacht war’s. Etwa zwölf Uhr. Eine stürmische Nacht, ein Himmel, über den schwarze Wolkenfetzen dahinjagten. Hin und wieder Mondlicht — für Sekunden. Dann wieder Finsternis — so dicht, als ob schwarze Tücher jeden Schimmer von Helligkeit absperrten. Oststurm war’s. Wir hörten, als wir zu dem gefährlichen Unternehmen vor einer Stunde aufgebrochen

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