Erstes Kapitel
Die Mönche, ja von ihnen kam das Unheil, Die Rohheit all' und aller Aberglaube In einer rohen abergläub'schen Zeit. Der Sturm war heilsam. Preis ihm, der ihn sandte, Um all' die gift'gen Dünste zu zerstreuen. Doch daß wir alle sie der Hur' verdankten, Die thront auf sieben Hügeln mit dem Becher, Glaub' ich nicht mehr und minder mit Sir Roger, Als daß mit Katz und Besenstiel die alte Marie jüngst aufflog und den Donner machte. Altes Schauspiel Der in der Handschrift des Benedictiners mit dem Namen Kennaquhair bezeichnete Ort hat in diesem seinem Namen dieselbe celtische Endung, die in Traquhair, Caquhair und andern celtischen Zusammensetzungen vorkommt. Der gelehrte Chalmers deutet das Wort Quhair als den gekrümmten Lauf eines Flusses: eine Deutung, welche vortrefflich paßt zu den Schlangenwindungen des Flusses Tweed, in dessen Nähe der beregte Ort liegt. Lange ist derselbe berühmt gewesen durch das prächtige Kloster zu St. Maria, gegründet durch David den Ersten von Schottland, unter dessen Regierung in derselben Grafschaft sich die nicht minder glänzenden Stifter Melrose Jedburgh und Kelso erhoben. Die Schenkungen an Land, mit welchen der König diese reichen Klöster begabte, haben ihm bei den Mönchsschriftstellern den Beinamen des Heiligen erworben und von einem seiner verarmten Nachkommen den Vorwurf zugezogen, daß er ein schlimmer Heiliger für die Krone gewesen sei. Es ist