Chapter

Kapitel 1

Das Meer war sehr stürmisch. Schon länger als eine Woche wehte ein steifer Nordostwind, der nach und nach an Stärke gewonnen und sich zur Heftigkeit eines Sturms entwickelt hatte, über jenen Teil des Indischen Ozeans, der südlich vom Äquator die Seschellenund Amiranten-Inseln umtost und die ostafrikanische Küste von der Tanamündung im Norden bis zum Kap Delgado im Süden bespült. Der Sturm trieb eine Dhau vor sich her, ein arabisches Segelboot mit Ganzverdeck, das dem Wind keine Handbreit Leinwand überließ, sondern mit gerefften Segeln und nur dem Steuer mühsam gehorchend durch die hochgehenden Wellen hinschoß. Den einen Augenblick zeigte das kleine Fahrzeug sich auf der Spitze eines breitschäumigen Wogenkamms, um im nächsten Moment hinabzugleiten und in der Tiefe des nassen Abgrunds scheinbar zu versinken. Aber das wackere Boot trotzte dem Sturm und Wassergebraus; es arbeitete sich stets wieder empor zum Licht des mit Wolken bedeckten Firmaments, auf das die untergehende Sonne einen rötlichfahlen Schein ausgoß. Obwohl die Dhau einem Schiffer aus Hodeida gehörte und von ihm auch gesteuert wurde, bestand die Mehrzahl ihrer Besatzung doch aus Europäern; denn ihrer waren vier, drei Männer und ein dem Jünglingsalter naher Knabe, während nur der Bootseigner Abdul ben Eddin und sein Matrose Ali ben Zeid aus Jemen in Arabien stammten. Die vier Europäer verteilten sich auf drei

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.