Chapter

Vorwort des Autors

Diese Erzählung ist nicht phantastisch, sie ist nur romantisch. Sollte man sie auf Grund ihrer Unwahrscheinlichkeit als unwahr bezeichnen? Das wäre ein Irrtum. Wir leben in einer Zeit, wo alles vorkommt – man kann fast mit Recht sagen, wo alles schon dagewesen ist. Wenn unsere Geschichte auch heute nichts weniger als wahrscheinlich ist – so kann sie es doch morgen schon sein dank den wissenschaftlichen Hilfsmitteln, die der Zukunft vorbehalten sind, und niemand würde es einfallen, unsere Erzählung ins Reich der Sagen zu verweisen. An der Neige dieses praktischen und positiven 19. Jahrhunderts entstehen übrigens gar keine Sagen mehr – weder in der Bretagne, der Heimat der wilden Korrigans, noch in Schottland, dem Lande der »Brownies« und Gnomen, noch in Norwegen, dem Reiche der Asen, Elfen, Sylphen und Walküren, noch selbst in Siebenbürgen, wo das Massiv der Karpathen für alle überirdischen Erscheinungen einen so naturgemäßen Boden abgibt. Immerhin darf bemerkt werden, daß dieses »transsylvanische« Land noch sehr dem Aberglauben der Urzeiten huldigt. Diese Provinzen im äußersten Europa sind von de Gerando beschrieben, von Elisée Reclus bereist worden. Natürlich auch Deutschen und Oesterreichern. Daß Jules Verne vornehmlich die Deutschen vergißt, oder nicht nennt, ist seine (verzeihliche!) Schwäche. A. d. Ü. Beide haben die merkwürdige Geschichte, auf der dieser Roman beruht,

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