1. Kapitel: Um die Mutter
1. Kapitel. Um die Mutter. Dieser Band bildet den Schlußakt des großen Dramas, dem man verschiedene Gesamttitel geben könnte, vielleicht: »Doktor Shing Guddai, der Befreier Asiens«, oder »Der Mann, den niemand fing«. Mit den »Drei Löwen« begann das Drama. Mit dem Haus unter der Erde endet es. Der Mann, den niemand fing, und das war der malaiische Arzt Doktor Shing Guddai, der uns und der Polizei in den Wäldern östlich von Birkenwalde entwischt war, starb wie er gelebt hatte: großzügig! — wenn dieser Ausdruck hier zutrifft. Einen besseren finde ich nicht. Meine Leser und Freunde (übrigens noch Dank allen denen, die der im 200. Band enthaltenen Aufforderung, sich zu dem dort behandelten Problem zu äußern, stattgegeben haben, insbesondere der bewußten jungen Dame, die mir den langen Brief zukommen ließ!) — also meine Leser und Freunde, mit denen ich immer wieder gelegentlich auch schriftliche Grüße austauschen darf, kennen die Vorgeschichte dieses Schlußaktes einer politischen Tragödie. Daß mein Freund Harst einen Mann von den geistigen Qualitäten dieses Asiaten, der einen neuen Weltbrand entfachen wollte und bereits auf dem besten Wege gewesen war, Europas Kultur zu vernichten und Asien die Vorherrschaft auf Erden zu sichern, mit allen Mitteln bekämpfte, das hatte er für seine Pflicht als Zugehöriger der weißen Rasse gehalten. — Es war acht Tage nach Guddais Flucht in jener