Chapter

Das Haus des schwarzen Magiers

Einer meiner Freunde, ein Schriftsteller und Philosoph, sagte eines Tages halb im Ernst, halb im Scherz zu mir: «Denke Dir, seit wir uns das letzte Mal sahen, habe ich mitten in London ein Haus entdeckt, in dem Geister umgehen.« »Was Du sagst! Ein Haus, in dem es spukt! Was geht denn darin um, wirkliche Geister?« »Das kann ich Dir wirklich nicht sagen. Alles was ich darüber weiß, ist Folgendes: Vor sechs Wochen suchten meine Frau und ich ein möbliertes Zimmer. Während wir eine ruhige Straße entlang gingen, sahen wir an dem Fenster eines der Häuser einen Zettel mit der Aufschrift ›Möblierte Zimmer zu vermieten.‹ Die Lage sagte uns zu, wir traten in das Haus ein, die Zimmer gefielen uns, wir mieteten sie 4 auf wöchentliche Kündigung – und verließen sie bereits nach drei Tagen wieder. Keine Macht der Erde hätte meine Frau bewegen können, länger in der Wohnung zu bleiben, und ich muß gestehen, daß ich dies begriff.« »Nun, was ist Euch denn darin zugestoßen?« »Weißt Du, ich möchte wirklich nicht in Deinen Augen lächerlich erscheinen oder von Dir als ein abergläubischer Träumer betrachtet werden, aber andererseits kann ich auch nicht verlangen, daß Du auf meine bloße Versicherung hin mir etwas glauben sollst, was jeder bezweifeln würde, der das nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Ich will Dir nur das Eine sagen: Wir sind weniger durch etwas wirklich Gehörtes oder Gesehenes aus

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