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Die Reise und Ankunft am Oberen See

Das Geheimniß des Indianers. Nach Mittheilungen eines deutsch-amerikanischen Arztes. Es war an einem hellen, sonnigen Tage des Monats Juni, als der mächtige Dampfer Saratoga, nachdem er sich mühsam durch die rauschenden Stromschnellen und die massiv gemauerten Schleusen des St. Marienflusses gearbeitet hatte, unter dem Donner der Böller und der schmetternden Blechmusik einer deutschen Musikbande in den östlichen Zipfel des oberen Sees einlief. Hohe, grünliche Wellen, deren zerrissene Kämme wie flüssiges Silber leuchteten, wälzte die frische Brise dem stattlichen Schiffe entgegen, dessen scharfer Bug wie ein Rennpferd das Wasser theilte und den glänzenden Schaum zu beiden Seiten weit hinauswarf, während das heftigere Puffen und Keuchen der Maschine anzeigte, daß die Feuerleute ihre Thätigkeit verdoppelten. Die Zahl der Passagiere war außerordentlich groß, denn die glänzenden Berichte über die Ausgiebigkeit der vielen neuentdeckten Kupfermimen und die großartigen Naturschönheiten an den weitgestreckten Küsten des Sees hatten dieses Jahr eine Menge Speculanten und Touristen aus allen Theilen der Union angezogen, die begierig waren, das nordische Eldorado kennen zu lernen, oder sich überhaupt mit der Absicht trugen, dort Niederlassungen oder lucrative Bergwerke zu gründen. Die Gesellschaft in den mit dem höchsten Luxus ausgestatteten weitläufigen Kajüten bestand zum, größten Theile

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