Chapter

Peter Brakens Dank

Chamisso: „Kap Hoorn." „Ein kühner Seemann gab Dir seinen Namen. Und jeder, der Dich sturmumtobtes Riff Glücklich umsegelt hat mit seinem Schiff, Spricht ein Gebet, sagt drei Mal Amen." „Sie können mir ruhig die Wahrheit sagen, Landsmann. Ich habe keine Angst vor dem Sterben. Schlimmes habe ich nie begangen. Und wegen der kleinen Sünden wird Gott mir ein gnädiger Richter sein. – Also – nicht wahr, – es geht mit mir zu Ende …?“ Der Krankenwärter schwieg und schaute zur Seite. Da glitt es wie ein Lächeln über des alten Seemannes verwittertes, jetzt so bleiches Gesicht. „Keine Antwort ist auch eine Antwort“, meinte er. Dann schaute er sich vorsichtig um. Sein Bett stand allein etwas abseits von den anderen in einer Ecke des großen, hellen Krankensaales. Niemand von den übrigen Patienten achtete außerdem auf die beiden. „Setzen Sie sich einen Augenblick zu mir, Blochstädt“, fuhr Peter Braken leise fort. „Ich habe Ihnen etwas Wichtiges anzuvertrauen. – So – beugen Sie sich tiefer herab. Mir fällt das Sprechen schwer … – In den drei Wochen, die ich hier nun wie ein Wrack festliege, das demnächst ganz auseinanderfallen wird, haben Sie mich treu gepflegt und sich wirklich als Landsmann mir gegenüber benommen. Ich habe Sie in dieser Zeit kennen gelernt – besser vielleicht, als Sie sich selbst kennen, Blochstädt. Was Sie drüben im deutschen Vaterlande gewesen sind, weiß ich nicht. Ich

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.