Chapter

1. Kapitel. Der große Goldtransport.

Es war ein sehr wenig gesprächiger Besuch, der sich an einem düsteren Aprilabend überraschend bei uns einfand. Daß der Mann eine Verkleidung trug, sah ich sofort. Joe Parkinson hatte bestimmt große Sorgen. Sein Benehmen war das eines Menschen, der sich nicht recht traute, sein Anliegen vorzubringen. Erst Harsts eindeutiges Gähnen veranlaßte ihn, mit den hastigen Sätzen herauszuplatzen: »Herr Harst, Sie müssen uns helfen. Es geht um fünf Millionen.« Mein Freund erklärte hierauf: »Eine lohnende Sache für die, denen an dem Besitz von Gold gelegen ist! – Es handelt sich also um einen Goldtransport, nehme ich an. Denn nur bei solchen Gelegenheiten ist wirklich noch ein Geschäft zu machen.« Parkinsons helle Fischaugen wurden etwas weiter und lebendiger. Er unterließ jedoch alle Bemerkungen über Harsts schnelles Erfassen der Hauptsache und teilte uns folgendes mit – sehr knapp und wohltuend übersichtlich. Er gehörte einer englischen Großbank als Leiter des Detektivkorps an. Die Bank hatte zahllose Filialen in allen Teilen Englands, und er hatte nebenher auch die Sicherheitsmaßnahmen der Filialen zu kontrollieren. – Daß vor nicht langer Zeit die englische Finanzwelt durch die häufigen Überfälle auf Goldtransporte sehr in Unruhe geraten war, und daß weiter gerade wir dem internationalen Konzern dieser rührigen und sehr gewandten Verbrecher eine Schlappe zugefügt hatten, habe ich bei

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