Der leere Leichentransportwagen.
In der Pearlstraße in einer ruhigen Gegend von Neuyork steht zwischen zwei hohen Mietskasernen ein kleines, behagliches, nur einstöckiges Häuschen etwas von der Straße zurückgebaut, so daß es den hier ungewöhnlichen Luxus eines stets sauber gepflegten Vorgartens sich leisten kann. Ein zierliches Eisengitter trennt das Grundstück nach der Pearlstraße ab, während der enge Hof mit dem niedrigen Stall nach hinten zu durch eine Mauer begrenzt wird. An einem warmen Maimorgen gegen acht Uhr hielt vor der Pforte des Eisenzaunes dieses Häuschens ein elegantes Privatauto, dem ein älterer, bartloser, gut gekleideter Herr entstieg. »Warten, Beag!« rief er dem Chauffeur hastig zu und öffnete die Gittertür, an der links ein Messingschildchen mit dem Namen Nic Pratt angebracht war. Der Herr läutete dann an der Haustür. Nach kurzer Zeit öffnete sie sich ganz von selbst und blieb auch offen, ohne daß im Flur ein Mensch sichtbar geworden wäre. Der Herr murmelte ein »seltsamer Empfang!« vor sich hin und trat vorsichtig ein. Zwei Türen, jede von einer Seite, mündeten in diesen Flur, wo außerdem noch zwei hohe Schränke standen, während gegenüber dem Eingang ein dritter Schrank halb in die Wand eingelassen zu sein schien. Der Herr blieb jetzt stehen und schaute sich um, hüstelte kräftig und murmelte abermals: Etwas eigenartig, dieser Empfang!« Dann fuhr er jedoch erschrocken herum. Hinter ihm war