Das Geheimnis des Inselforts
Das Geheimnis des Inselforts 1. Kapitel. »Mr. Harst,« sagte Betsy Grandell eines Abends, als wir auf der Veranda des weißen Bungalows saßen, »wir sollten doch einmal die Insel gründlich durchsuchen … Vielleicht finden wir dort doch etwas Interessantes …« Ihr Bruder John drohte ihr lächelnd mit dem Zeigefinger, bevor Harald noch etwas antworten konnte … »Betsy, Betsy …« meinte Dr. Grandell, »du scheinst noch immer an das gut erfundene Märchen deines indischen Verehrers zu denken — an das Märchen von den verborgenen Reichtümern, die er dir verschaffen wollte …!« Betsy Grandells blonde Lieblichkeit — sie hatte sich in den letzten Tagen geradezu wunderbar schnell von den ausgestandenen Schrecken erholt — … Betsy Grandells blonde Lieblichkeit drückte sich noch tiefer in den Liegestuhl hinein und meinte: »Du solltest Ruwi, den Inder, nie mehr erwähnen, John … Ich bin froh, daß ich über diese traurigen und auch so widerwärtigen Dinge so schnell hinweggekommen bin …« Und leiser und zaghafter: »Trotzdem glaube ich nicht, daß Ruwi mich getäuscht hat … Er tat mir gegenüber stets so, als sei hier ganz in der Nähe wirklich ein Schatz verborgen, und seine vorsichtigen Andeutungen konnten sich eigentlich nur auf die Insel und die alten portugiesischen Befestigungen beziehen …« Abermals lachte Dr. Grandell da halb ärgerlich, halb belustigt vor sich hin … »Was sagen Sie nur dazu, Mr. Harst!«