Chapter

Erstes Kapitel

Der Rio Benuto ist nur ein bescheidener Nebenfluss des grossen Arkansasstroms, besitzt jedoch so fruchtbare und romantische Uferpartien, dass eine Schar deutscher und holländischer Auswanderer, die im Vertrauen auf ihre guten Büchsen kühn in das Indianergebiet des Wilden Westens von Nordamerika eingedrungen waren, sich am Rio Benuto niederliessen und ihre Ansiedlung auch in wenigen Jahren zu ungeahnter Blüte brachten. Mit den benachbarten Osagen lebten sie in Frieden, da sie freiwillig einen aus Blei, Pulver und bunten Stoffen bestehenden jährlichen Pachtzins für das von ihnen besetzte Gebiet am Rio Benuto zahlten. Sie hatten die Niederlassung nach dem Ältesten der Auswanderer, einem Holländer, Draakensberg getauft. Diese bestand aus einigen zwanzig Blockhütten, die sämtlich auf einem bewaldeten steilen Berg dicht am Fluss erbaut waren. Der Berg hatte nur einen einzigen Zugang von Süden her, wo die Felswand in Terrassen anstieg. Diese Terrassen waren zu einem Serpentinenweg umgewandelt worden. Die Getreidefelder und Weideflächen zogen sich in nächster Nähe am Fluss hin. An einem warmen Augusttag näherte sich der Ansiedlung ein plumper grosser Wagen, der von acht Pferden gezogen und von einer Schar von gut bewaffneten Reitern begleitet wurde. Dem Zug ritten drei Männer voraus, von denen der eine ein Indianer, der Haartracht und dem Adlerfederschmuck nach ein Häuptling war. Die

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