Chapter

Der Schmuck der Lady Ralbrout.

Damals, als das »Morton-Problem« uns beschäftigte, wohnten wir im Europäerviertel der Stadt Benares am heiligen Ganges-Strome; damals, als es uns zu beschäftigen begann, funkelten die Sterne am nächtlichen Himmel in wunderbarer Pracht; in dem Parke des Bungalow, wo wir als alleinige Herren Unterkunft gefunden, kreischten schlaftrunkene Affen in den Baumkronen, rauschten Fächerpalmen und schluchzten und schmetterten indische Nachtigallen ihre schmelzenden Lieder. Das war jene Nacht, in der ein Abenteurer namens Brabazon seinen Geist aushauchte, während wir beide und Detektivinspektor Worbler um sein Sterbelager herumstanden und seinen letzten Worten atemlos lauschten. Harald Harst hatte ihn gefragt, was er über die Besatzung der Jacht »Star of London«, die in einem Seitenarm des Ganges ankerte, zu sagen hätte. Und er hatte erwidert: »Verbrecher — Morton in —« Dann war er verschieden — als Opfer einiger Leute jener weißen Motorjacht, — als Opfer einiger Leute bei dem auch wir fast das Leben eingebüßt hätten. — Diese Andeutungen mögen dem Leser genügen. — Drei Uhr morgens war’s. Inspektor Worbler hatte uns verlassen. Auch die Leiche Brabazons war soeben abgeholt worden. Harald hatte bei dem Diener Barug Singh Kaffee bestellt. Der alte Inder brachte das Teebrett in das Herrenzimmer im ersten Stock, das unser Wohnsalon war. Er hatte auch ein paar Röstbrötchen und anderes mit

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