Chapter

Am Strand von Pebblewick

Das Meer spiegelte blaßgrün wie Epheu, und der Nachmittag hatte sich schon mit dem Hauche des Abends berührt. Eine junge, kupferfarben gekleidete Frau schritt reichlich teilnahmelos am Strande von Pebblewick. Sie ließ einen Sonnenschirm hinter sich nachschleppen und sah über das Meer. Der Grund war der so vieler junger Frauen, die über das Meer sehen. Aber es war kein Segel zu sehen. Am Strande war eine Menschengruppe an die andere gefügt. Gewöhnlich stand einer in der Mitte und redete: ein Neger, ein Sozialist, ein Spaßmacher oder ein Prediger. Ganz vorn mühte sich einer ab, um irgend etwas anderes aus Papierschachteln zu machen, und die Müßiggänger sahen ihm stundenlang zu und warteten, was aus diesen Schachteln werden würde. Neben ihm stand ein Menschenhaufen um einen Mann in einem Zylinderhut mit einer sehr großen Bibel und einer sehr kleinen Frau; mit seiner geballten Faust kämpfte er gegen die Sekte der Millenaristischen Sublapsianer, die in den Modebadeorten so viele Anhänger hat. Es war nicht leicht, ihm zu folgen, denn er sprach sehr aufgeregt, aber die Worte »Unsere Sublapsianischen Brüder« wiederholten sich immer wieder mit einem weinerlichen Hohne. Nächst diesem war ein junger Mann, von dem niemand wußte, was er sagte, am allerwenigsten er selbst, aber ein Kranz von Karotten um seinen Hut schien ihm den Beifall seiner Zuhörer in solchem Grade zu verschaffen, daß er

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