Chapter

Das Erbe der Ranch

»Jetzt schlag einer lang hin und steh kurz wieder auf!« Die Hände über den Kopf zusammenschlagend rief es Tom Winter aus. Er eilte hinter seiner Theke hervor und stand vor einem Mann, der breitbeinig, die Zigarette im Munde, die Hände in den Hosentaschen, in der Tür stand. »Chick, alter Knabe!« übermütig vor Freude schlug ihm Tom Winter auf die Schulter. »Nein die Freude, die Freude!« stieß er aus und streckte dem Angekommenen beide Hände entgegen. Dieser nahm nur langsam seine Hände aus den Hosentaschen und gab sie Tom Winter. »N'Tag!« kam es zwischen zwei Rauchwolken lässig aus seinem Munde. Tom Winter ergriff die gereichten Hände und schüttelte sie heftig. »Mensch, daß ich Dich wiederseh'! Das gibt eine Sensation!« Tom Winter konnte sich nicht beruhigen. »Nun komm aber herein! Den besten Whisky aus meinem Stall hole ich für Dich heraus, heute soll er mir nicht zu schade sein!« Er eilte hinter seine Theke zurück. Der Mann, der von Winter mit Chick angeredet wurde, trat nun in die Wirtsstube. Er schloß die Tür hinter sich und sah sich um. Hier hatte sich in den letzten Jahren, die er nicht hier gewesen war, nichts verändert. Er setzte sich an den Tisch. Das Sonnenlicht strahlte voll über ihn hin. Er war eine eigenartig anmutende Persönlichkeit, so groß und stark, daß man den Eindruck hatte, er könne es, ohne sich zu fürchten, mit einem Grizzlybär aufnehmen. Was aber so

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