Chapter

Erstes Kapitel. Die Insel im Rio Pecos

Dort, wo der Rio Pecos, der größte linke Nebenfluß des Rio Grande del Norte, am weitesten nach Osten ausbiegt, ziehen sich parallel dem Strome auf Meilen am Ostufer spärlich bewaldete, felsige, düstere Berge hin. In einer versteckten, schwer zugänglichen Schlucht dieser Berge, weidete an einem klaren Septembermorgen ein kräftiges, hochbeiniges Maultier die um eine kleine Quelle besonders saftigen Gräser ab und hob nur zuweilen den Kopf, um nach seinem Herrn hinüberzuschauen, der neben einem Reisigfeuer auf dem Bauche lag und eine auf den Ladestock seiner Büchse gespießte Hirschkeule über den Flammen drehte, Dieser einsame, von Wind und Wetter tief gebräunte Jäger trug den Üblichen Lederanzug der Trapper und dazu eine Art Pelzmütze, die im Laufe der Zeit jedoch sämtliche Haare eingebüßt und ein speckig-glänzendes Aussehen angenommen hatte. Neben ihm lag eine verrostete, schwere Doppelbüchse, deren Länge etwa der Ihres Besitzers gleichkommen möchte. Denn der bärtige Mann mit der mächtigen Hakennase war recht klein geraten, dazu dürr wie eine Latte und langhalsig wie ein Kranich. Alles in allem bildete er eine recht putzige Figur. Und nicht minder seltsam waren die Charatktereigentümlichkeiten dieses Zwerges, der hier mitten im Jagdgebiet der Apachen in aller Seelenruhe seine Hirschkeule briet, als ob diese Rothäute die friedfertigsten Menschen von der Welt wären — Das Maultier

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.